Sonnige Herbstfahrt der Strickgruppe Geschrieben am

Seit vielen Jahren gibt es in unserer Pfarrei eine Strickgruppe, die neben dem sozialen Austausch bei ihren Treffen im Pfarreizentrum Strickwaren für Menschen in Not herstellen und diese an den Ort der Hilfsbedürftigkeit bringen lässt. In den ersten Jahren war das Ziel der Hilfe die Kinder in Uwemba (Tansania). Im Moment werden die Waren der Rumänienhilfe von Johann Landolt übergeben. Die Arbeit der Gruppe koordinieren seit einigen Jahren Iris Heim und Claudia Wyden, Brigitte Herger und Marlies Weilenmann sorgen für den monatlichen Treff inklusive feinem Zvieri. Annemarie Peter ist für den Wollresten-Vorrat verantwortlich.

2015 in Uwemba: Elisabeth Trachsler und Claudia Wyden packen mit an und sortieren die Strickwaren.

Um dieser Gruppe einmal Danke für ihr langjähriges Engagement zu sagen, wurden ihnen einen Ausflugstag geschenkt. Darüber berichtet Iris Heim:

Ausflug nach Obersaxen

Bevor die Reise losgeht, stehen die Strickfrauen zusammen auf der Pfarrkirchentreppe

Vergangene Woche machten sich 17 Personen der Strickgruppe unserer Pfarrei auf eine gemeinsame Tagesfahrt nach Obersaxen. Dabei wurden wir im Car durch eine liebe Person mit Kaffee verwöhnt. So entstanden viel interessante Gespräche. Aber auch den Blick nach draussen, in die schöne Landschaft, haben wir dabei nicht vergessen.

Mittagspause mit Herz

Zur Mittagszeit trafen wir in Obersaxen ein und wurden dort von der ortsansässigen Strickgruppe empfangen. So wie die Sonne plötzlich am Himmel erschien, so glücklich strahlten uns die anwesenden Frauen an.
Alle miteinander erfreuten wir uns an einem köstlichen Mittagessen im Steinhauser Zentrum. Wir erfuhren, was diese Frauen inmitten der Berglandschaft im Alltag prägt. Viele sind trotz hohem Alter immer noch auf den Höfen in Aktion. Eine 90jährige Frau erzählte mir, dass sie ein neues Hobby entdeckt habe. Nämlich das Tanzen, welches sie dank «Pro Senectute» an verschiedenen Orten ausüben kann. Ist das nicht bewundernswert, was alles im Alter noch möglich ist?

Von Stricknadeln zu Rebbergen

Wir alle genossen diese freudige und eindrucksvolle Begegnung. Wir durften auch unseren Dank aussprechen, dass diese Strickgruppe ihre Strickwaren regelmässig unserem Verteillager in Küsnacht zukommen lässt.
Langsam hiess es dann wieder die Heimfahrt anzutreten. Wir nutzen noch die Gelegenheit in Jenins, einer Gemeinde der Bündner Herrschaft, eine Kaffeepause einzulegen und den Blick in die umliegenden Rebberge zu geniessen, um dann glücklich und zufrieden pünktlich in Küsnacht einzutreffen.
Es war ein wunderschöner Tag für alle.
Wir danken den Verantwortlichen der Pfarrei für ihren grosszügigen Beitrag an diese Reise.

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